Amblyopiebehandlung – Wann ist eine ergänzende Therapie sinnvoll?

Die Caterna Sehschulung ist ein zusätzliches Angebot, dass die Amblyopietherapie unterstützt. Sie fragen sich, wann es empfehlenswert oder sinnvoll ist, die Therapie zu ergänzen? Die einfache Antwort ist: Immer dann, wenn die Okklusion alleine nicht die gewünschten Erfolge bringt.

Die Okklusionstherapie ist aktuell immer noch die bewährteste Möglichkeit eine Amblyopie zu behandeln. Allerdings kann es auch hier zu stagnierenden Erfolgen kommen oder die Kinder wehren sich vehement gegen das Abkleben. Auch Zeitdruck vor beispielsweise der Einschulung macht eine effektive, schnelle Okklusionstherapie notwendig.

All dies können Gründe sein, sich für eine ergänzende Therapie wie die Caterna Sehschulung zu entscheiden. Ihr Augenarzt oder Ihre Orthoptistin sind dabei gute Berater, denn sie kennen die Diagnose und den Therapieverlauf Ihres Kindes und haben ein offenes Ohr für Ihre Sorgen.

Sprechen Sie Ihre behandelnde Orthoptistin oder Ihren Augenarzt einfach einmal auf ergänzende Therapieangebote an!

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Die Okklusion bringt nicht den gewünschten Erfolg

Sie kleben schon seit längerer Zeit ab, aber bislang gab es noch keine richtigen Fortschritte? Bei einigen kleinen Patienten stockt der Fortschritt im Laufe der Therapie. In solchen Fällen kann die Caterna Sehschulung als „Anschub“ genutzt werden. Ein Versuch ist es immer Wert. Wenn sich die Sehleistung dann bessert, sind die Kinder häufig wieder motivierter dabei.

Starke Probleme beim Abkleben des Auges

Das Abkleben mit dem Augenpflaster ist manchmal weder für das Kind noch die Eltern eine schöne Situation. Das „gute Auge“ wird zeitweise aus dem Sehprozess ausgeschlossen, sodass das Kind das Schlechte benutzen muss – Spaß macht das natürlich nicht! Vielleicht machen sich auch andere Kinder im Kindergarten oder in der Grundschule über das Pflaster lustig. In unserem Blogbeitrag zu Kindersorgen und Eltern-Nöten während der Okklusionstherapie gibt eine Kinderpsychologin Tipps zum Umgang mit dem Augenpflaster.

Wenn das Kind dann nicht mehr möchte und die Okklusion vehement verwehrt, wird die Okklusion häufig zu einem Kampf für die Eltern. Ihre Orthoptistin hat bestimmt einige Tipps parat. Alleine das Pflaster aussuchen, Motivationsposter und Identifikationsfiguren (wie zum Beispiel der Lieblingsteddy mit Augenpflaster) können manchmal weiterhelfen. Im stressigen Alltag kann auch ein digitales Okklusionstagebuch mit Erinnerungsfunktion, wie unsere Caterna App, Ihnen als Eltern helfen, den Überblick über die Okklusionszeiten zu behalten und sich wenn nötig daran erinnern zu lassen. Ganz einfach auf Ihrem Smartphone!!

Es ist wichtig, dass Sie weiterhin versuchen sich an die Vorgaben Ihrer Orthoptistin oder Ihrer Augenärztin zu halten. Nur so kann ein bestmögliches Ergebnis erreicht werden. Um die Okklusion zu unterstützen, kann bei solchen „Compliance-Problemen“ eine Therapieunterstützung durch die Caterna Sehschulung sinnvoll sein.

Besonders schwere Form der Amblyopie

Eine besonders schwere Form der Amblyopie kann auch ein guter Grund sein, die Therapie mit der Caterna Sehschulung zu begleiten. Denn bei schweren Fällen ist es umso wichtiger, dass die Okklusionstherapie zu einem bestmöglichen Ergebnis führt und das Kind weniger Einschränkungen hat.

Spät entdeckte Amblyopie

Eine Amblyopie lässt sich besser behandeln, solange der Patient noch jung ist. Der Grund dafür liegt in der Entwicklung des Sehapparates, die ungefähr bis zum 12. Lebensjahr andauert. Das Gehirn kann sich in dieser Zeit noch besser an Änderungen anpassen, zum Beispiel das „abgeschaltete“, schwache Auge wieder stimulieren. Obwohl neuere Forschungsergebnisse nahe legen, dass auch später im Leben noch eine Therapie möglich ist, ist es immer besser früh mit der Therapie zu beginnen.

Wenn die Amblyopie erst spät entdeckt wird, kann daher eine zusätzliche Therapie eine Chance auf schnellere Fortschritte bieten.

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Besonderer Zeitdruck vor der Einschulung

Dies gilt natürlich auch bei Kindern, die kurz vor der Einschulung stehen. Wird die Amblyopie beispielsweise erst in der Einschulungsuntersuchung entdeckt, sind häufig nur noch wenige Monate zwischen Diagnose und Schulstart. Die ABC-Schützen sollten allerdings mit bestmöglicher Sehleistung in die Schule starten, damit sie nicht beim Lesen- und Schreibenlernen eingeschränkt sind! Als Zusatzangebot zur Okklusionstherapie kann die Caterna Sehschulung helfen die verbleibende Zeit so gut wie möglich zu nutzen.

Fazit

Sie sehen: Es gibt viele Gründe, wieso sich Eltern und Orthoptistinnen für eine Therapieunterstützung entscheiden. Wichtig ist, dass Eltern, Kinder und Behandler an einem Strang ziehen. Die Okklusionstherapie muss in jedem Fall nach den Vorgaben der Orthoptistin/Augenärztin weitergeführt werden. Die Caterna Sehschulung als Begleitangebot kann helfen spielend schneller Fortschritte zu erzielen. Das wirkt sich auf die Motivation der Kinder aus und kann die Okklusionszeit verkürzen.